Goethestraße in Hamm glänzt nach Millionensanierung mit neuer Radinfrastruktur
Lara LangeGoethestraße in Hamm glänzt nach Millionensanierung mit neuer Radinfrastruktur
Goethestraße in Hamm nach einjähriger Sanierung wieder eröffnet
Die Goethestraße in Hamm ist nach einer einjährigen umfassenden Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Das pünktlich abgeschlossene Projekt verwandelte einen zentralen Abschnitt zwischen Alleestraße und Südenwall. Bürgermeister Marc Herter bezeichnete die Maßnahme als „wichtigen Schritt“ für die Modernisierung des städtischen Verkehrsnetzes.
Die Bauarbeiten umfassten rund 720 Meter Straße, für die etwa 2.400 Tonnen Asphalt verlegt wurden. Um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, erfolgte die Umsetzung in zwei Phasen. Nun fließt der Verkehr in beiden Richtungen mit je einer Fahrspur, während gleichzeitig dedizierte Flächen für Radfahrer geschaffen wurden.
Besonders die Radinfrastruktur profitierte von den Arbeiten: Neue Radstreifen und separate Fahrradwege entstanden, zudem wurden die Ampelanlagen modernisiert. An der Kreuzung Goethestraße/Schillerstraße wurde eine vollständige Lichtsignalanlage installiert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 2,75 Millionen Euro, wovon etwa 2 Millionen Euro aus Fördermitteln stammten.
Die Stadt Hamm steuerte rund 515.000 Euro zum Projekt bei. Trotz des Umfangs der Baumaßnahmen blieb der Zeitplan unverändert – die Straße konnte wie geplant Anfang August wieder freigegeben werden.
Das abgeschlossene Vorhaben verbessert die Verkehrsführung für Autofahrer und Radfahrer gleichermaßen. Modernisierte Infrastruktur und sichere Kreuzungsbereiche kommen nun der gesamten Umgebung zugute. Die Sanierung zählt zu den größten Investitionen Hamms in die urbane Mobilität der letzten Zeit.






