"Girls Move": Kempen lockt Mädchen mit ungewöhnlichen Sportarten und kostenlosen Kursen
Leni Herrmann"Girls Move": Kempen lockt Mädchen mit ungewöhnlichen Sportarten und kostenlosen Kursen
„Girls Move“: Neue Initiative will Mädchen für ungewöhnliche Sportarten begeistern
Am 27. Juni 2026 findet im Turnsaal des Rhein-Maas-Berufskollegs in Kempen (Kleinbahnstraße 61) die Aktion „Girls Move“ statt – ein Projekt, das Teenagerinnen dazu ermutigen soll, Sportarten auszuprobieren, die sie sonst vielleicht nicht in Betracht ziehen würden. Ziel der Veranstaltung ist es, geschlechtsspezifische Klischees zu durchbrechen und das Interesse von jungen Frauen an Sport und Vereinsleben neu zu wecken.
Der Aktionstag dauert von 11 bis 16 Uhr. Die Mädchen können dabei ein breites Spektrum an Sportarten kennenlernen – von Radball über Tennis, Schach und Judo bis hin zu Cheerleading, Badminton, Leichtathletik und Mädchenfußball. Auch Funktionstraining, Blasrohrschießen und weitere Aktivitäten stehen auf dem Programm.
In der folgenden Woche, vom 28. Juni bis 5. Juli, werden zusätzliche Angebote wie Karate, Volleyball, Tanz und Parkour angeboten. Alle Kurse sind kostenfrei. Bei den „Sporthelfergames“ können die Teilnehmerinnen zudem ausprobieren, wie es ist, eine Gruppe anzuleiten – eine Erfahrung, die sie später vielleicht dazu motiviert, sich ehrenamtlich in Vereinen zu engagieren.
Veranstalter sind die Jugendsportabteilung des Kreissportbundes Viersen und das Gleichstellungsbüro der Stadt Kempen. Unterstützt wird die Aktion von „Gesunde Kommune“ und dem Stadtsportverband Kempen. Während der Veranstaltung gibt es einen Ernährungsstand mit proteinreichen Snacks, Smoothies und modernen Rezepten.
Weitere Informationen und Aktualisierungen sind auf der Website des KSB Viersen zu finden: www.ksb-viersen.de/sportjugend/wir-fuer-euch-unsere-verbandsarbeit/girls-move
Mit der Initiative soll nicht nur die körperliche und geistige Gesundheit durch Sport gefördert, sondern auch traditionelle Barrieren abgebaut werden. Die Mädchen erhalten die Möglichkeit, in einem unterstützenden Umfeld neue Aktivitäten zu entdecken und Fähigkeiten zu entwickeln. Die Organisatorinnen hoffen, dass das Projekt langfristig die Bindung an Sport und Vereinsleben stärkt.






