Geschwindigkeitskontrolle an Recklinghäuser Grundschule zeigt Licht und Schatten
Lea WagnerGeschwindigkeitskontrolle an Recklinghäuser Grundschule zeigt Licht und Schatten
Gemeinsame Geschwindigkeitskontrolle an der Urbanus-Grundschule in Recklinghausen zeigt verantwortungsvolles und rücksichtsloses Fahren
Bei einer gemeinsamen Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe der Urbanus-Grundschule in Recklinghausen wurden sowohl vorbildliche als auch rücksichtslose Autofahrer registriert. Schülerinnen, Schüler und die Polizei arbeiteten Hand in Hand, um auf der Erler Straße die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu überwachen – im Rahmen einer landesweiten Verkehrssicherheitskampagne. Ziel der Aktion war es, die Autofahrer an die gültige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in der Schulzone zu erinnern.
Die Maßnahme fand während der Aktionswoche „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Zwölf Fahrer hielten sich an das Tempolimit und erhielten von den Kindern handgeschriebene Dankeskarten. Ihr vorbildliches Verhalten wurde als positives Beispiel für andere hervorgehoben.
Gleichzeitig wurden elf Autofahrer dabei ertappt, wie sie die zulässige Geschwindigkeit überschritten. Ein Verkehrsteilnehmer fiel besonders auf: Er war mit 55 km/h unterwegs – fast doppelt so schnell wie erlaubt. Die Raser erhielten sogenannte „Denk-nach-Zettel“, die sie aufforderten, in der Nähe der Schule langsamer zu fahren.
Die Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen und Polizei sollte das Bewusstsein für Verkehrssicherheit schärfen. Durch die Kombination aus Kontrollen und positiver Bestärkung wollte die Kampagne ein sicheres Umfeld für Schüler schaffen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.
Die Geschwindigkeitsmessungen brachten ein gemischtes Ergebnis: Während sich regelkonforme Fahrer über Anerkennung freuen durften, erhielten Temposünder eine Mahnung zu mehr Verantwortung. Die Aktion unterstrich, wie wichtig es ist, Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten – besonders dort, wo Kinder unterwegs sind.






