Fürth plant Ampelfiguren mit lokalem Charme: Waltraud und Mariechen sollen kommen
Lea WagnerFürth plant Ampelfiguren mit lokalem Charme: Waltraud und Mariechen sollen kommen
In Fürth soll es einen Vorschlag geben, die klassischen Fußgängerampelfiguren am Comödiplatz durch lokale Persönlichkeiten zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion, die vorschlägt, stattdessen Waltraud und Mariechen abzubilden – zwei Figuren, die eng mit der Region verbunden sind. Der Schöpfer der beiden, Volker Heißmann, begrüßt den Vorstoß mit Begeisterung.
Ziel der Initiative ist es, die Attraktivität des Comödiplatzes zu steigern und gleichzeitig das benachbarte Comödie-Theater sowie seine Betreiber zu würdigen. Heißmann schlägt vor, Mariechen in Grün und Waltraud in Rot darzustellen, beide verziert mit dem typischen Fürther Kleeblattmuster.
Nach Bundesrichtlinien sind zwar Abweichungen vom klassischen Ampelmännchen-Design zulässig, doch bleiben Haftungsfragen eine Hürde. Andere Städte in Bayern und bundesweit haben bereits individuelle Ampelfiguren eingeführt, ohne dass dies die Verkehrssicherheit beeinträchtigt hätte.
Der Fürther Ältestenrat wird den Antrag im Herbst prüfen. Kurz darauf soll die endgültige Entscheidung über die neuen Figuren fallen. Bei einer Genehmigung könnten die Ampeln zu einem markanten Wahrzeichen des Viertels werden – eine Hommage an die lokale Kultur, die zugleich die nationalen Verkehrsregeln einhält. Die endgültige Entscheidung wird noch in diesem Jahr erwartet.






