Friedensdialog 2024: Wie Versöhnung nach Kriegen gelingen kann
Ökumenischer Friedensdialog 2024: "Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen"
Der diesjährige Ökumenische Friedensdialog findet am 23. Oktober um 19 Uhr im Erbdrostenhof in Münster statt. Die jährliche Veranstaltung, Teil der Reihe "Dialoge für den Frieden", versammelt Expertinnen und Experten, um über Aussöhnung nach Konflikten zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.
Das Thema 2024 lautet "Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen". Seit 2018 befassen sich die Dialoge zwischen Münster und Osnabrück mit Fragen von Wahrheit und Gerechtigkeit, Gewaltfreiheit sowie interreligiöser Zusammenarbeit in Konfliktsituationen. Frühere Ausgaben behandelten gesellschaftliche Heilung, Friedenspädagogik und die Rolle der Religion bei der Konfliktlösung.
An der diesjährigen Diskussion wirken vier namhafte Persönlichkeiten mit: Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, trifft auf Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw. Zudem nehmen Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz teil. Die Moderation übernimmt Dr. Jörg Luer.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.
Der Dialog knüpft an eine Tradition an, die sich mit der Aufarbeitung von Kriegsfolgen und der Aussöhnung durch fachkundige Gespräche auseinandersetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten Perspektiven von Menschenrechtsaktivisten, religiösen Würdenträgern und Wissenschaftlern. Ziel ist es, das Verständnis dafür zu vertiefen, wie Gesellschaften nach Konflikten Heilung finden können.






