20 April 2026, 20:10

Flemms Stadtgesellschaft: Solingens CDU will Ehrenamt mit neuer Service-Stelle stärken

Eine Menschenmenge versammelt sich vor einem Gebäude bei der Eröffnung eines Festivals, einige sitzen auf Bänken, andere stehen, darunter auch eine Person mit einem Kinderwagen im Vordergrund; im Hintergrund sind Bäume, Gebäude und ein klarer blauer Himmel zu sehen, sowie Zelte auf der linken Seite und einen Müllcontainer auf der rechten Seite.

Flemms Stadtgesellschaft: Solingens CDU will Ehrenamt mit neuer Service-Stelle stärken

Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU für Solingen, hat Pläne vorgestellt, um das ehrenamtliche Engagement in der Stadt zu stärken. Zu seinen Vorschlägen gehört ein neuer Service namens Stadtgesellschaft, der die Unterstützung für lokale Vereine und Initiativen effizienter gestalten soll. Die Ideen stoßen sowohl auf Zustimmung als auch auf Bedenken hinsichtlich der Finanzierung.

Flemm betonte die zentrale Bedeutung von Ehrenamtlichen für das soziale Gefüge Solingens. Um ihre Arbeit zu erleichtern, schlägt er die Einrichtung der Stadtgesellschaft vor – eine eigene Anlaufstelle im Oberbürgermeisteramt. Diese soll als zentrale Koordinationsstelle für Vereine, Sportclubs und soziale Organisationen dienen, klare Anleitungen bieten und bürokratische Hürden abbauen.

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Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus. Er argumentierte, dass dies kleineren Gruppen helfen würde, Verwaltungsprozesse leichter zu bewältigen. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen pflichtete ihm bei und verwies auf die aktuellen Frustrationen durch uneinheitliche Antragsverfahren.

Flemm regte zudem an, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren für Feste anschafft und Vereinen kostenlos zur Verfügung stellt. Allerdings äußerte Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, Zweifel an der Finanzierbarkeit. Sie verwies auf die hohe Verschuldung der Stadt als mögliches Hindernis für die Umsetzung der Pläne.

Der Stadtgesellschaft-Service zielt darauf ab, ehrenamtliche Arbeit zu erleichtern, nicht einzuschränken. Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, könnten sie klarere Unterstützungsstrukturen für lokale Gruppen schaffen. Doch bleibt ungewiss, wie die Stadt diese Veränderungen angesichts der bestehenden Haushaltsbelastungen finanzieren wird.

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