20 April 2026, 10:06

FKS startet bundesweite Razzien gegen illegale Beschäftigung in Hotellerie und Gastronomie

Ein belebter Markt in Nürnberg, Deutschland, der verschiedene Früchte und Gemüse zeigt, mit Menschen und Zelten, vor Gebäuden und einem Uhrturm unter einem sichtbaren Himmel.

FKS startet bundesweite Razzien gegen illegale Beschäftigung in Hotellerie und Gastronomie

Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) startet bundesweite Razzien in Hotellerie und Gastronomie

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Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche eingeleitet. Ziel der Überprüfungen ist es, illegale Beschäftigungspraktiken aufzudecken – darunter Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften und Sozialversicherungsregeln. Mit über 2.600 Mitarbeitenden richtet sich die Behörde gegen eine der größten und personalintensivsten Branchen Deutschlands.

Die FKS prüft insbesondere, ob Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde zahlen, der seit dem 1. Januar 2025 gilt. Die Kontrolleure überprüfen zudem Arbeitszeitaufzeichnungen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Neben den Lohnkontrollen wird geprüft, ob Beschäftigte gültige Ausweisdokumente mitführen und vorlegen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Sozialversicherungspflichten und dem möglichen Missbrauch von Leistungen. Beamte führen Gespräche mit Mitarbeitenden und durchforsten Betriebsunterlagen, um Schwarzarbeit oder betrügerische Ansprüche zu identifizieren. Die Ergebnisse der Kontrollen werden voraussichtlich Anfang nächster Woche veröffentlicht.

Die Hotel- und Gastronomiebranche beschäftigt Millionen Menschen und ist damit ein zentraler Bereich für die Durchsetzung von Arbeitsrecht. Solche Stichproben sind Teil der bundesweiten Strategie der FKS, um illegale Beschäftigungspraktiken konsequent zu bekämpfen.

Bei den heutigen Kontrollen geht es um die Einhaltung von Mindestlohn, Arbeitszeiten und korrekter Dokumentation. Die Befunde werden in den kommenden Tagen veröffentlicht und geben Aufschluss über das Ausmaß der Verstöße in der Branche. Unternehmen, die gegen die Regeln verstoßen, müssen mit Strafen oder weiteren Ermittlungen rechnen.

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