18 April 2026, 06:06

FDP-Politiker attackiert Solinger SPD vor Stichwahl: "Keine klare Linie"

Detaillierte alte Karte von Weimar, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

FDP-Politiker attackiert Solinger SPD vor Stichwahl: "Keine klare Linie"

Dario Dzamastagic, ein ausscheidendes FDP-Ratsmitglied in Solingen, hat die örtliche SPD scharf dafür kritisiert, ihre politische Ausrichtung verloren zu haben. In einer aktuellen Stellungnahme warf er der Partei vor, zentrale Themen wie Wirtschaftsförderung, Wohnungsbau und die Entwicklung der Innenstadt zu vernachlässigen. Seine Äußerungen fallen kurz vor der anstehenden Stichwahl um das Bürgermeisteramt, bei der er sich hinter den CDU-Kandidaten Daniel Flemm stellt.

Dzamastagic ließ in seiner Bewertung der aktuellen politischen Lage Solingens keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Situation. Er bezeichnete die Umstände als besorgniserregend und betonte, die Stadt brauche starke Führung, um ihre Zukunft zu sichern. Seine Kritik richtete sich insbesondere gegen den SPD-Ortsverband, dem er vorwarf, ohne klare Ziele in wirtschaftlichen und städtebaulichen Fragen zu driften.

Zudem griff er das von ihm so bezeichnete "Kurzbach-Neumann-Preuß-Buchholz-Netzwerk" sowie die Grünen an, die seiner Ansicht nach die SPD in eine "undemokratische Richtung" lenkten. Dennoch erkannte er Markus Preuß' Verdienste bei der Aufdeckung des jüngsten Menschenhandelskandals an, der die Stadt erschüttert hat.

Mit Blick auf das Bürgermeisterrennen lobte Dzamastagic Flemm als einzigen glaubwürdigen Kandidaten. Er hob die Rolle des CDU-Bewerbers bei der Aufdeckung von Missständen sowie dessen Engagement für Transparenz und Ehrlichkeit hervor. Flemms Haltung mache ihn, so Dzamastagic, zur besten Wahl für die Wähler in der anstehenden Stichwahl.

Der ausscheidende FDP-Politiker äußerte die Hoffnung, die SPD könne eines Tages zu den Prinzipien früherer Vordenker wie Helmut Schmidt und Willy Brandt zurückfinden. Bis dahin rief er die Bürger jedoch auf, Flemm zu unterstützen, und präsentierte die Wahl als Chance, Solingens Führung wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen.

Die Äußerungen Dzamastagics unterstreichen die tiefen Gräben in Solingens politischem Gefüge. Mit der nahenden Stichwahl verleiht seine Unterstützung für Flemm dem CDU-Wahlkampf zusätzlichen Rückenwind. Das Ergebnis der Wahl wird zeigen, ob die Wähler Dzamastagics Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Stadt teilen.

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