Ex-Polizist radelt 3.241 Kilometer allein durch Deutschland für den guten Zweck
Leni HerrmannEx-Polizist radelt 3.241 Kilometer allein durch Deutschland für den guten Zweck
Ehemaliger Polizeihauptkommissar radelt solo durch Deutschland – für den guten Zweck
Frank Eigelshofen, ein ehemaliger Polizeihauptkommissar, durchquert derzeit allein Deutschland mit dem Fahrrad, um Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. Am 1. Juni 2025 startete er zu seiner Zipfeltour – ohne Begleitfahrzeuge oder Unterstützungsteam. Seine Route führt ihn zu den vier extremsten Punkten Deutschlands: den westlichsten, nördlichsten, östlichsten und südlichsten Zipfeln des Landes.
Unter dem Motto „Nie Radlos“ (ein Wortspiel mit „nie ratlos“ – sinngemäß: „Immer eine Lösung auf zwei Rädern“) hat Eigelshofen bereits 3.241 Kilometer auf seinem Rad „Blue Marlin“ zurückgelegt. Wenn er heute Lichtenfels erreicht, wird er weiter geradelt sein als die gesamte Strecke der Tour de France 2025, die 3.320 Kilometer umfasst.
Die Tour ist eine extreme Herausforderung: Bisher verbrachte er 192 Stunden im Sattel, überwanden 15.000 Höhenmeter und verbrannte rund 85.000 Kalorien. Trotz der Strapazen hält er seine Unterstützer über einen Live-WhatsApp-Kanal auf dem Laufenden.
Die Zipfeltour kommt der „Aktion Lichtblicke“ zugute, einer Wohltätigkeitsinitiative, die von lokalen Radiosendern in Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Die Spenden haben bereits die Marke von 10.000 Euro überschritten. Nun führt Eigelshofens Weg weiter südwärts durch Bayern Richtung Oberstdorf, den südlichsten Punkt Deutschlands.
Die Tour fordert Eigelshofen bis an seine Grenzen – und sammelt gleichzeitig Geld für den guten Zweck. Sein Fortschritt lässt sich in Echtzeit verfolgen, und Spenden werden weiterhin entgegengenommen. Die Reise endet, sobald er alle vier Extrempunkte Deutschlands erreicht hat.






