10 May 2026, 00:10

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Elektrischer Mitsubishi Lancer EV auf einer nächtlichen Stadtstraße geparkt, umgeben von beleuchteten Schaufenstern und Schaufensterpuppen.

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Voltfang eröffnet Europas größte Fabrik für Second-Life-Batteriesysteme in Aachen

Das deutsche Energiespeicherunternehmen Voltfang hat in Aachen Europas größte Produktionsstätte für Batteriespeicher aus gebrauchten E-Auto-Akkus in Betrieb genommen. Das Werk verarbeitet ausgediente Fahrzeugbatterien zu großskaligen Speicherlösungen – ein Schritt, der mit einer frischen Finanzspritze von über 15 Millionen Euro für den Ausbau der Produktion einhergeht.

Die neue Fabrik ist in den ehemaligen Produktionshallen von Next.e.GO im TRIWO Technopark untergebracht und umfasst 6.000 Quadratmeter. Aktuell ermöglicht sie eine jährliche Kapazität von 20 Megawattstunden (MWh), nach nur 5 MWh im Vorjahr. Langfristig lässt sich der Standort auf eine Produktion von bis zu 1 Gigawattstunde (GWh) pro Jahr hochfahren.

Hinter dem Wachstum steht eine Series-B-Finanzierungsrunde über 15 Millionen Euro unter Führung des Investors Forward.One. Bis 2026 strebt Voltfang eine Speicherkapazität von 250 MWh an. Parallel zur Produktion wird das hauseigene Energiemanagementsystem Venma mit KI optimiert, um die Effizienz zu steigern.

Wachsende Nachfrage treibt Expansion voran Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) wird Deutschland bis 2030 rund 100 GWh an Großspeichern benötigen – bis 2045 sogar 180 GWh. Trotz der Fortschritte betont Voltfang, dass der Aufbau einer vollständig unabhängigen und widerstandsfähigen Batterieindustrie in Europa weiterhin eine große Herausforderung bleibt.

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Das Aachener Werk markiert einen Meilenstein für Voltfangs Produktionskapazitäten. Mit KI-gestützten Systemen und hochskalierter Fertigung positioniert sich das Unternehmen als zentraler Akteur im europäischen Energiespeichermarkt. Der nächste Schritt: die Ziele für 2026 erreichen und gleichzeitig den wachsenden Branchenanforderungen gerecht werden.

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