18 March 2026, 06:06

EU und Mercosur besiegeln historisches Freihandelsabkommen mit globaler Reichweite

Grafik, die EU-Importe (blaue Linie) im Zeitverlauf abnehmend und Nicht-EU-Importe (rote Linie) zunehmend zeigt, beide auf einem weißen Hintergrund.

EU und Mercosur besiegeln historisches Freihandelsabkommen mit globaler Reichweite

Grundsatzvereinbarung für neues Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur – ein Meilenstein für den Welthandel

Ein neues Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur wurde grundlegend vereinbart und markiert damit einen bedeutenden Schritt für den globalen Handel. Die im Dezember 2024 finalisierte Einigung zielt darauf ab, den Handel durch den Abbau von Zöllen und die Öffnung der Märkte zu beleben. Wirtschaftskreise in der Region Bergisches Städtedreieck haben den Schritt bereits begrüßt, auch wenn die genauen Modalitäten noch ausgearbeitet werden.

Das EU-Mercosur-Abkommen schafft die größte Freihandelszone der Welt und umfasst mehr als 700 Millionen Menschen. Europäische Unternehmen erhalten damit besseren Zugang zu einem Markt mit rund 260 Millionen Verbrauchern in Südamerika. Besonders profitieren sollen Schlüsselbranchen wie Automobilzulieferer, Maschinenbau und Chemie – vor allem in der Bergischen Region um Wuppertal, Solingen und Remscheid –, da sinkende Importkosten für Rohstoffe und Vorprodukte erwartet werden.

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Das Abkommen sieht die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter vor, darunter Autos, Autoteile und Maschinen. Diese schrittweise Reduzierung kommt insbesondere Herstellern in Nordrhein-Westfalen zugute, deren Exporte in die Mercosur-Länder 2024 etwa 2,4 Milliarden Euro erreichten. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bergisch Land lobte die Vereinbarung als "große Chance für die heimische Wirtschaft".

Obwohl noch keine genauen Zahlen zu den betroffenen Unternehmen vorliegen, wird das Abkommen als Möglichkeit gesehen, die Handelsbeziehungen zu einer wirtschaftlich dynamischen Region zu festigen. Bevor die vollen Auswirkungen absehbar sind, müssen jedoch noch die Ratifizierung und weitere Analysen folgen.

Das EU-Mercosur-Abkommen verspricht niedrigere Handelsbarrieren und erweiterte Marktchancen für europäische Unternehmen. Für Firmen im Bergischen Städtedreieck könnte dies günstigere Importe und stärkere Exportmöglichkeiten bedeuten. Die endgültige Genehmigung und detaillierte Bewertungen werden zeigen, wie schnell diese Vorteile wirksam werden.

Quelle