E.ON investiert 48 Milliarden Euro für den Netzausbau bis 2030 und erhöht die Dividende
Lea WagnerE.ON investiert 48 Milliarden Euro für den Netzausbau bis 2030 und erhöht die Dividende
E.ON präsentiert ehrgeizige Pläne: 48 Milliarden Euro für den Ausbau des Energienetzes bis 2030
Der Energiekonzern E.ON hat ambitionierte Pläne zum Ausbau seines Stromnetzes bis 2030 vorgestellt, die mit Investitionen in Höhe von 48 Milliarden Euro untermauert werden. Zudem beabsichtigt das Unternehmen, auf der anstehenden Hauptversammlung am 23. April 2026 die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie zu erhöhen. Aktionäre verzeichneten im März einen Jahreshöchststand des Aktienkurses von 20,30 Euro, bevor dieser sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte.
Zwischen 2021 und 2025 investierte E.ON rund 3,5 Milliarden Euro in die Modernisierung des Netzes – im Schnitt 700 Millionen Euro pro Jahr. Schwerpunkte lagen auf der Digitalisierung und der Integration erneuerbarer Energien. Im März 2026 kündigte das Unternehmen nun eine deutlich größere Verpflichtung an: 12 Milliarden Euro bis 2030, was die jährlichen Ausgaben auf 2 Milliarden Euro verdreifacht. Damit soll der Ausbau der Energiewende in Deutschland vorangetrieben werden.
Das erweiterte Netzprogramm ist zentral für die finanziellen Ziele von E.ON. Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an. Kurzfristig fällt die Prognose jedoch verhaltener aus: Für 2026 rechnet die Unternehmensführung mit einem leichten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro.
Entscheidend für den Erfolg sind regulatorische Genehmigungen. Die Bundesnetzagentur wird über zentrale Aspekte des Netzausbaus entscheiden. Investoren werden gespannt auf den nächsten Quartalsbericht warten, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird.
Mit dem 48-Milliarden-Plan setzt E.ON einen wichtigen Meilenstein für die Beschleunigung der Energiewende in Deutschland. Die Dividendenerhöhung auf 0,57 Euro pro Aktie signalisiert Vertrauen in das langfristige Wachstum – trotz eines voraussichtlichen Gewinnrückgangs im Jahr 2026. Wie sich die Investitionen entwickeln, hängt maßgeblich von den regulatorischen Weichenstellungen und dem Quartalsupdate im Mai ab.






