12 April 2026, 18:07

Drei Münsteraner Spitzenbeamte gehen nach Jahrzehnten in den Ruhestand

Auszeichnung für die NGO Awards 2020 mit dem Text "Chd Group India Country Office" und einem Schild-Logo mit einem zentralen Stern und einem Lorbeerkranz.

Drei Münsteraner Spitzenbeamte gehen nach Jahrzehnten in den Ruhestand

Drei hochrangige Beamte der Bezirksregierung Münster gehen nach Jahrzehnten im öffentlichen Dienst in den Ruhestand. Ihre Karrieren umfassen die Bereiche Bildung, Migration, Arbeitsschutz und Kommunalaufsicht. Jeder von ihnen hat in seinem jeweiligen Fachgebiet deutliche Spuren hinterlassen.

Ralf Weidmann begann seine Laufbahn im September 1986 bei der Bezirksregierung Münster. Nach seiner Ausbildung zum Regierungsinspektor erwarb er 1993 an der Fernuniversität Hagen einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre. Seit 2014 leitet er die Abteilung 3, die für die Kommunalaufsicht, Wirtschaftsfragen und ein Team von rund 400 Mitarbeitenden zuständig ist. Sein gesamtes Berufsleben widmete er dieser einen Institution.

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Sonja Smodis stieg 1985 nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf in den öffentlichen Dienst ein. Zunächst arbeitete sie in Sozialämtern in Dortmund und Düsseldorf, bevor sie 1991 zur Landeswohlfahrtsstelle NRW wechselte. Später übernahm sie Führungspositionen in den Bereichen Migration, Integration und Opferentschädigung. Seit 2008 organisiert sie europäische Schulwettbewerbe für NRW und prägte maßgeblich das öffentliche Bild der Behörde.

Gabriele Rottmann startete 1984 als Verwaltungsangestellte in Coesfeld, nachdem sie eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau abgeschlossen hatte. 1996 wechselte sie in den Arbeitsschutz und kam 2007 schließlich zur Bezirksregierung Münster. Ihr Schwerpunkt lag auf Arbeitsplatzvorschriften und dem Schutz der Beschäftigten.

Mit ihrem Ausscheiden endet eine Ära langjähriger und vielseitiger Tätigkeiten in der regionalen Verwaltung. Weidmanns Führung in der Kommunal- und Wirtschaftsaufsicht, Smodis' Engagement für Integration und Bildung sowie Rottmanns Expertise im Arbeitsschutz waren prägend für die Arbeit der Behörde. Ihre Nachfolger übernehmen Verantwortungsbereiche, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben.

Quelle