22 March 2026, 00:05

Dortmunds radikaler Kaderumbruch: Warum Brandt und Süle den BVB verlassen müssen

Eine Gruppe von Fußballspielern in Helmen und Stiefeln auf einem Feld unter Flutlicht, bereit für ein Spiel.

Dortmunds radikaler Kaderumbruch: Warum Brandt und Süle den BVB verlassen müssen

Borussia Dortmund steht vor einem tiefgreifenden Umbruch in diesem Sommer. Der Verein wird die Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht verlängern – ein deutlicher Einschnitt in der Kaderplanung. Der neue sportliche Leiter Carsten Cramer setzt auf eine mutige Strategie, die langfristige Chancen über kurzfristige Risiken stellt.

Die Abgänge von Brandt und Süle markieren einen Wendepunkt für den BVB. Beide Spieler prägten die Mannschaft über Jahre, doch ihr Wechsel passt in Dortmunds Bestreben nach einer ausgewogeneren Transferpolitik. In den vergangenen Jahren verkaufte der Klub Topstars wie Erling Haaland und Jude Bellingham, investierte gleichzeitig aber gezielt in junge Talente. Diese Vorgehensweise ähnelt der Strategie des FC Bayern München, der Eigengewächse mit kluge Neuzugänge kombiniert – ein Trend, der sich im europäischen Fußball angesichts finanzieller Zwänge immer stärker durchsetzt.

Kritiker warfen Dortmund oft vor, in der Kaderplanung zu zögerlich zu agieren. Unter Cramers Führung deutet sich nun ein Mentalitätswandel an. Er betont Entschlossenheit und Zuversicht, sieht Entscheidungen als Schritte nach vorn statt als Rückschläge. Zudem plant der Verein, die Vertragslaufzeit von Kapitän Emre Can zu verlängern – trotz dessen schwerem Kreuzbandriss. Ein Zeichen des Vertrauens in seine Rückkehr und Führungsqualitäten.

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Die Sommertransfers des BVB zeigen unter Cramer eine klare Linie. Der Kaderumbruch soll ein schlagkräftigeres, nachhaltigeres Team formen. Mit neuen Verträgen für einige und Abschieden für andere positioniert sich der Verein für die nächste Wettbewerbsphase.

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