Dinslaken gedenkt sechs Jahre nach dem Hanau-Anschlag mit bewegender Zeremonie
Lara LangeDinslaken gedenkt sechs Jahre nach dem Hanau-Anschlag mit bewegender Zeremonie
Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die neun Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau statt. Die Veranstaltung jährt sich zum sechsten Mal seit dem rassistischen Attentat, das sich am selben Datum im Jahr 2020 ereignete. Als Ort der Besinnung und des Zusammenhalts dient das besondere Mahnmal "10+1 Bäume".
Die Feierlichkeit beginnt um 15:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp. Das Denkmal erinnert nicht nur an die neun in Hanau Ermordeten, sondern auch an Ibrahim Akkuş, der im Januar 2026 an den Spätfolgen seiner Verletzungen starb. Zudem gedenkt es der zehn Opfer der NSU-Terrorzelle zwischen 2000 und 2007 sowie aller Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland.
Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung des Erinnerns im Kampf gegen Hass und Ausgrenzung. Im Rahmen der Veranstaltung wird ein interreligiöses Gebet von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften geleitet. Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule wirken ebenfalls mit und unterstreichen damit die Botschaft der Solidarität.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung ein starkes Zeichen gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt setzt. Das Mahnmal "10+1 Bäume" steht als dauerhaftes Symbol für ein friedliches Miteinander.
Die Gedenkveranstaltung bringt die Gemeinschaft zusammen, um der Opfer rassistischer Gewalt zu gedenken. Gleichzeitig lenkt sie den Blick auf den anhaltenden Kampf gegen Diskriminierung und Extremismus. Die Feierlichkeit mahnt zur Wachsamkeit und Einheit angesichts von Hass und Hetze.
Students und Interreligiöse Stimmen gedenken Hanau-Opfern in Dinslaken
Die Gedenkveranstaltung für das sechsjährige Jubiläum des Hanau-Attentats fand am 19. Februar 2026 in Dinslaken wie geplant statt. Dabei trugen lokale Schüler und religiöse Führer bedeutend zur Veranstaltung bei. Wichtige Höhepunkte waren:
- Schüler Rüya, Novak, Mohammed und Wali von der Ernst-Barlach-Gesamtschule nahmen teil, wobei Mohammed eine bewegende Rede gegen Rassismus hielt.
- Interreligiöse Gebete und eine Kranzniederlegung betonten die Botschaft der Einheit.
- Bürgermeister Simon Panke und Vertreter verschiedener Religionen nahmen teil, um Solidarität gegen Hass zu bekräftigen.






