18 April 2026, 02:05

"Die Unbeugsamen": Wie Frauen die Bonner Republik prägten – Film und Diskussion im TIETZ

Schwarzes und weißes Foto einer vielfältigen Gruppe von Frauen in der Frauenwahlrechtsbewegung, mit einer Frau, die in der Mitte sitzt.

"Die Unbeugsamen": Wie Frauen die Bonner Republik prägten – Film und Diskussion im TIETZ

Dokumentarfilm über den politischen Einfluss von Frauen im Nachkriegsdeutschland im Oktober im TIETZ

Im Oktober zeigt das TIETZ den Dokumentarfilm "Die Unbeugsamen" (2021) von Regisseur Torsten Körner, der die politischen Leistungen von Frauen im Nachkriegsdeutschland würdigt. Der Film porträtiert zwölf Politikerinnen, die die demokratische Willensbildung in der alten Bundesrepublik entscheidend geprägt haben. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Diskussion über die sich wandelnde Rolle von Frauen in der Ost- und Westdeutschen Politik über die Jahrzehnte statt.

Im Mittelpunkt des Films stehen die Kämpfe und Erfolge von Frauen während der Bonner Republik. Mit historischem Archivmaterial werden Pionierinnen wie Aenne Brauksiepe, Hildegard Hamm-Brücher, Waltraud Schoppe und Petra Kelly vorgestellt. Ihr Einsatz für politische Mitbestimmung bildet das Herzstück der Dokumentation.

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Nach der Filmvorführung berichten Politikerinnen verschiedener Generationen von ihren Erfahrungen. Auf dem Podium sitzen unter anderem Rita Süssmuth, Helga Schuchardt, Renate Schmidt, Ursula Männle, Ingrid Matthäus-Maier und Christa Nickels. Die Diskussion beleuchtet, wie sich der politische Einfluss von Frauen seit den Anfängen der Bundesrepublik verändert hat.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 2. Oktober, um 18 Uhr im Seminarraum 4.07 der Volkshochschule im TIETZ statt. Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe der Erwachsenenbildung Chemnitz. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um vorherige Anmeldung über den Veranstaltungslink oder unter der Telefonnummer 0371 488 4343 gebeten.

Der Abend verbindet Film und Dialog, um die politische Entwicklung von Frauen in Deutschland zu reflektieren. Durch die Verbindung historischer Perspektiven mit aktuellen Stimmen soll die Veranstaltung Jahrzehnte des Fortschritts aufzeigen. Interessierte können sich über die angegebenen Kontaktdaten einen Platz sichern.

Quelle