Deutsche Startups sammeln 3,4 Mrd. Euro ein – doch Finanzierungsrunden gehen zurück
Niklas NeumannDeutsche Startups sammeln 3,4 Mrd. Euro ein – doch Finanzierungsrunden gehen zurück
Deutsche Startups haben im ersten Halbjahr 2024 rund 3,4 Milliarden Euro an Risikokapital eingesammelt. Das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Finanzierungsrunden ging jedoch deutlich zurück.
Berlin blieb mit etwa 1,1 Milliarden Euro der Spitzenreiter bei Startup-Investitionen. Auch Nordrhein-Westfalen verzeichnete ein starkes Wachstum: In die Startups der Region flossen rund 822 Millionen Euro. Zu den größten Deals zählten die 277 Millionen Euro für DeepL sowie 254 Millionen Euro für Black Semiconductor.
Trotz des Anstiegs der Gesamtinvestitionen sank die Zahl der Finanzierungsrunden auf 367 – ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unterdessen kündigte die EU-Kommission an, europäische Startups zu fördern, die KI-Systeme im Einklang mit europäischen Werten entwickeln.
Die erste Jahreshälfte 2024 zeigte für deutsche Startups ein gemischtes Bild: Zwar stieg das investierte Gesamtvolumen, doch weniger Unternehmen erhielten Finanzierungen. Die geplante EU-Unterstützung für KI-Startups könnte die künftige Entwicklung der Branche prägen.






