Buttersäure-Dämpfe in Datteln: Mann und Hund nach Giftalarm im Krankenhaus
Leni HerrmannButtersäure-Dämpfe in Datteln: Mann und Hund nach Giftalarm im Krankenhaus
Einsatzkräfte rückten am Dienstagabend in einem Wohngebäude in Datteln wegen eines starken, beißenden Geruchs aus. Ein Bewohner und dessen Hund erkrankten nach dem Kontakt mit der Substanz, woraufhin Feuerwehr und Rettungskräfte umgehend alarmiert wurden.
Der Vorfall begann um 19:46 Uhr, als ein Notruf über einen üblen Geruch im Gebäude einging. Als Erste trafen die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Datteln ein, die in der taktischen Lagebeurteilung geschult sind. Sie entdeckten kurz darauf eine kleine Menge einer unbekannten Flüssigkeit auf einer Fußmatte.
Mit einem speziellen Messgerät identifizierten die Einsatzkräfte die Substanz als Buttersäure. Zwar unangenehm im Geruch, stellte die Säure jedoch keine akute Gefahr für die anderen Bewohner dar. Der Leiter des Rettungsdienstes und der stellvertretende Wehrführer wurden hinzugezogen, um die Lage zu koordinieren.
Ein Einsatzleitwagen diente als Koordinationszentrum für die Maßnahmen. Der betroffene Bewohner und sein Hund litten unter Übelkeit und Erbrechen durch die Dämpfe und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr bestätigte, dass der Flur gründlich gereinigt werden müsse, um mögliche Rückstände der Säure zu entfernen.
Der verletzte Bewohner erhielt nach dem Einatmen der Dämpfe medizinische Versorgung. Die Behörden bestätigten, dass von der Substanz keine weitere Gefahr für die übrigen Hausbewohner ausgehe. Die Reinigungsarbeiten sollen sicherstellen, dass das Gebäude bald wieder gefahrlos betreten werden kann.






