Bürgergemeinschaft Solingen fordert frühere Öffnung des Heidebad-Freibads bis Mai
Leni HerrmannBürgergemeinschaft Solingen fordert frühere Öffnung des Heidebad-Freibads bis Mai
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat die Entscheidung der Stadt scharf kritisiert, die Eröffnung des Heidebad-Freibads in Ohligs bis Ende Mai zu verschieben. Nach Ansicht der Gruppe werde mit dem Zeitplan den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger nicht Rechnung getragen, die bereits früher in der Saison schwimmen möchten. Ein Sprecher bezeichnete die Planung als "völlig an der Nachfrage vorbeigehend".
Raphael Bender, sportpolitischer Sprecher der BfS, wies darauf hin, dass warmes Wetter oft schon Anfang Mai einsetze. Familien, Sportler und Gelegenheitsbadende könnten das Freibad so an Feiertagen und langen Wochenenden nicht nutzen. Die Gruppe betont, dass die Anlage nicht nur für den Sport, sondern auch für Erholung und Freizeit unverzichtbar sei.
Die BfS hinterfragt die vom Betreiber genannten Gründe für die späte Öffnung. Zudem kritisierte sie Dagmar Becker, die zuständige Stadträtin, weil sie sich nicht konstruktiv mit dem Thema auseinandersetze. Statt die Verzögerung hinzunehmen, fordert die Gruppe eine grundlegende Überprüfung der saisonalen Planung für das Heidebad.
Ein zentrales Anliegen ist mehr Flexibilität bei künftigen Öffnungsterminen. Die BfS setzt sich für eine Politik ein, die Bürger, Sport und Service in den Vordergrund stellt. Sie will diese Forderungen im Stadtrat und in den Ausschüssen einbringen, um eine Änderung zu erzwingen.
Die BfS wird weiter auf frühere Öffnungszeiten und eine bedarfsgerechtere Planung drängen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das Heidebad in den wärmeren Monaten den Bedürfnissen der Solinger Bevölkerung entspricht. Die Gruppe bleibt entschlossen, das bestehende System über offizielle Kanäle in Frage zu stellen.






