Brigadegeneral Geilen verabschiedet sich nach drei Jahren enger Zusammenarbeit mit der Polizei Münster
Leni HerrmannBrigadegeneral Geilen verabschiedet sich nach drei Jahren enger Zusammenarbeit mit der Polizei Münster
Brigadegeneral Stefan Ulrich Geilen verabschiedet sich von der Polizei Münster
Nach drei Jahren enger Zusammenarbeit hat Brigadegeneral Stefan Ulrich Geilen Abschied von der Polizei Münster genommen. Sein Besuch in der Polizeidirektion markierte das Ende seiner Amtszeit, in der sich die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und den örtlichen Sicherheitskräften deutlich intensiviert hat. Beide Seiten tauschten Geschenke aus und lobten die Partnerschaft als unverzichtbar für die nationale Sicherheit.
General Geilen, ein Berufsoffizier der Infanterie, studierte an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, bevor er die Generalstabsausbildung absolvierte. Sein militärischer Werdegang prägte seinen Ansatz für die gemeinsamen Sicherheitsbemühungen mit der Polizei Münster.
Bei seiner Verabschiedung dankte er der Polizei für ihre Unterstützung, insbesondere während großer Veranstaltungen wie der G7-Außenministerkonferenz. Gleichzeitig betonte er, dass die Verteidigung des Landes und seiner Bundesländer weiterhin die zentrale Aufgabe der Streitkräfte bleibe.
Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf unterstrich die Bedeutung der Partnerschaft und bezeichnete sie als vertrauensvoll, professionell und essenziell für die Bewältigung moderner Sicherheitsherausforderungen. Sie forderte den Ausbau militärischer Fähigkeiten, widerstandsfähige Infrastrukturen sowie einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung in Bezug auf Zivilschutz und Katastrophenmanagement.
Die Bundeswehr ist inzwischen festes Mitglied der Münsterschen Sicherheitskonferenz, auf der Stadtverantwortliche und Sicherheitspartner über aktuelle Bedrohungen beraten. Im Rahmen der Verabschiedung überreichten Dorndorf und Geilen sich zum Gedenken Münzen ihrer jeweiligen Organisationen.
Mit dem Abschied von General Geilen endet eine Phase der verstärkten Kooperation zwischen Bundeswehr und Polizei Münster. Ihre gemeinsame Arbeit hat zu robusteren Sicherheitsmaßnahmen und einer institutionalisierten Rolle des Militärs in der lokalen Verteidigung geführt. Künftige Anstrengungen werden sich weiterhin auf den Zivilschutz, das Katastrophenmanagement und abgestimmte Reaktionen auf allen Regierungsebenen konzentrieren.






