14 April 2026, 18:06

Blutige Auseinandersetzung am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer bewusstlos geschlagen

Schwarze und weiße Zeichnung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, die einen Bahnhof, einen Zug, Gleise, einen Zaun, Straßenlaternen, Gebäude, Bäume, Vögel am Himmel und den Text "Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau" am unteren Rand zeigt.

Blutige Auseinandersetzung am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer bewusstlos geschlagen

Zwei Männer nach Angriff am Bahnhof Emsdetten bewusstlos geschlagen

Am Samstagabend (4. Oktober) wurden zwei Männer nach einem Angriff am Bahnhof Emsdetten bewusstlos zurückgelassen. Der Vorfall ereignete sich im Anschluss an eine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Fans des BVB Dortmund in einem Zug aus Münster. Die Polizei fahndet nun nach vier unbekannten Tätern, die nach der Tat flüchteten.

Die Gewalt begann im Westfalen-Zug 90296, der zwischen 20:15 und 20:36 unterwegs war. Zwei Männer, 29 und 35 Jahre alt, versuchten, einen Streit zwischen zwei Borussia-Dortmund-Fangruppen zu schlichten. Als der Zug den Bahnhof Emsdetten erreichte, griff eine der Gruppen die beiden plötzlich an.

Die Angreifer schlugen und traten die Männer, wodurch beide kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Später wurden sie zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die vier Täter entkamen, bevor die Polizei eintraf, und hinterließen keine sofortigen Hinweise auf ihre Identität.

Hochwertige Videoaufnahmen dokumentierten den Überfall sowie das Aussehen der Verdächtigen. Einer wird als 25 bis 30 Jahre alt beschrieben, mit kurzen blonden Haaren, bekleidet mit einem rosafarbenen Deutschland-Trikot (Name: Kimmich), schwarzen Hosen und weißen Turnschuhen. Ein zweiter Verdächtiger, etwa 25 Jahre alt, trug eine blaue Baseballkappe, eine schwarze Jacke mit BVB-Emblem, einen weißen Kapuzenpulli, blaue Jeans und weiße Turnschuhe. Zu den anderen beiden Tätern liegen noch keine Beschreibungen vor.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 6 888 000 oder 0251/97437-0 zu melden.

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Die beiden Opfer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Polizei wertet weiterhin Videoaufnahmen aus, um die vier Verdächtigen zu identifizieren. Bisher gab es keine Festnahmen.

Quelle