Betrunkener Lkw-Fahrer richtet 70.000 Euro Schaden an Eisenbahnbrücke an
Lara LangeBetrunkener Lkw-Fahrer richtet 70.000 Euro Schaden an Eisenbahnbrücke an
Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat im Kreis Siegen-Wittgenstein erhebliche Schäden verursacht, nachdem er versucht hatte, sein Fahrzeug gewaltsam durch eine schmale Eisenbahnunterführung zu zwängen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag, dem 2. Juli, und hinterließ den Lkw fahruntauglich – der Fahrer muss nun mit schweren Anklagen rechnen.
Der Mann, der einen Blutalkoholwert von 2,5 Promille aufwies, versuchte trotz der begrenzten Durchfahrtsbreite die Unterführung zu passieren. Sein Fahrzeug blieb stecken und erlitt erhebliche Schäden in Höhe von schätzungsweise 70.000 Euro. Statt anzuhalten, setzte er zurück und flüchtete vom Unfallort.
Die Polizei konnte den Fahrer später in Niederdresselndorf ausfindig machen. Die Unterführung selbst erlitt Schäden im Eingangsbereich, bleibt für den Zugverkehr jedoch voll funktionsfähig. Die Behörden bestätigten, dass der Lkw nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit war.
Dem Fahrer drohen nun Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der Vorfall hat für ihn rechtliche Konsequenzen zur Folge: Er muss sich sowohl für die Verkehrsverstöße als auch für die Flucht verantworten. Während die Unterführung weiterhin nutzbar ist, stellt die Zerstörung des Lkw ein teures Ergebnis des rücksichtslosen Manövers dar. Die Ermittlungen zum Unfall laufen noch.






