17 June 2026, 16:19

Bergische IHK schlägt Alarm: Bürokratie und marode Straßen gefährden die Wirtschaft

IHK-Präsidium warnt vor Geschäftsüberlastung durch zunehmende Bürokratie

Bergische IHK schlägt Alarm: Bürokratie und marode Straßen gefährden die Wirtschaft

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat alarmierende Signale wegen der wachsenden bürokratischen Belastungen und der maroden Verkehrsinfrastruktur gesendet. Diese Herausforderungen belasten zunehmend die regionale Wirtschaft und machen einen dringenden Dialog mit der Politik erforderlich. Zudem kündigte die IHK erstmals eine Podiumsdiskussion zu den Europawahlen 2024 an.

Bei einem jüngsten Treffen diskutierte die Bergische IHK mit Landtagsabgeordneten der Region über die steigenden bürokratischen Anforderungen. IHK-Präsident Henner Pasch betonte, dass Unternehmen immer mehr Personal und finanzielle Mittel aufbringen müssten, um die neuen Vorgaben zu erfüllen. Gleichzeitig kritisierte er die zögerliche Haltung der Behörden bei der Problemlösung und machte übermäßige Regulierung dafür verantwortlich.

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Ein zentraler Kritikpunkt war der desolate Zustand der Verkehrswege und die langsamen Fortschritte bei Sanierungen. Pasch verwies darauf, dass die Vollversammlung der IHK mit großer Mehrheit für einen Austausch mit allen gewählten Vertretern gestimmt habe. Enttäuschung löste jedoch aus, dass Abgeordnete von SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Teilnahme aus politischen Gründen absagten.

Zunächst zugesagte Vertreter der CDU sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab. Marcel Hafke (FDP) und Dr. Hartmut Beucker (AfD) zeigten sich zwar einig mit den Wirtschaftvertretern in der Sache, wiesen aber darauf hin, dass viele Lösungen auf Bundes- und EU-Ebene ansetzen müssten. Ein weiteres zentrales Thema war die Energiepolitik, bei der sowohl Unternehmen als auch Bürger auf eine verlässliche und bezahlbare Versorgung angewiesen seien.

Die erste Podiumsdiskussion der IHK zu den Europawahlen ist für 2024 geplant. Die Unternehmen bleiben unter Druck durch Bürokratie und Infrastrukturprobleme. Die Kammer wird sich weiterhin für den Dialog mit der Politik einsetzen, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Quelle