19 April 2026, 10:06

Bad Salzuflen kämpft mit neuer Anlage gegen Mikroplastik im Regenwasser

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit ausgedehnten Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen, Geländern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bad Salzuflen kämpft mit neuer Anlage gegen Mikroplastik im Regenwasser

Bad Salzuflen baut neue Anlage zur Regenwasserbehandlung – gegen Mikroplastik und Schwermetalle

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In Bad Salzuflen entsteht eine moderne Regenwasserbehandlungsanlage, um die Belastung durch Mikroplastik und Schwermetalle zu verringern. Die auf der Heerser Mühle Straße gelegene Anlage soll Gewässer in der Region schützen, indem sie verschmutztes Oberflächenwasser filtert. Die Bauarbeiten beginnen am 20. Oktober 2022; die Fertigstellung ist bis März 2023 geplant.

Die Anlage wird das anfallende Niederschlagswasser aus der Kingspan Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie dem Gewerbegebiet "Im Weingarten" aufbereiten. Das gereinigte Wasser fließt anschließend in den Brökerbach und entlastet so die Umwelt von schädlichen Rückständen aus belastetem Regenabfluss.

Straßensperrung und Umleitungen Für die Bauphase muss die Heerser Mühle Straße ab der Einmündung zur Oerlinghauser Straße für etwa acht Wochen voll gesperrt werden. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bleiben über eine temporäre Zufahrt erreichbar. Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder der städtischen Dienststellen werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken.

Ausgleichsmaßnahmen und Ansprechpartner Falls im Rahmen des Projekts Bäume gefällt werden müssen, erfolgt eine Ersatzpflanzung nach den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe. Bei Fragen stehen die Stadtwerke Bad Salzuflen unter der Telefonnummer (05222) 95 22 52 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Umweltschutz mit Langzeitwirkung Die neue Anlage filtert Kunststoffpartikel und giftige Metalle aus dem Wasserkreislauf und soll so die Belastung für lokale Ökosysteme verringern. Nach der Inbetriebnahme – voraussichtlich Anfang 2023 – wird sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gewässer leisten.

Quelle