07 June 2026, 10:04

A59 zwischen Monheim und Langenfeld: Notarbeiten verzögern sich durch schwere Betonschäden

Düsseldorf: Nur 80 km/h auch nach Schließung auf A59 zwischen Monheim und Düsseldorf-Süd

A59 zwischen Monheim und Langenfeld: Notarbeiten verzögern sich durch schwere Betonschäden

12 Kilometer der A59 zwischen Monheim und Langenfeld werden dringend saniert

Die Autobahn GmbH hat am 21. Oktober 2024 mit Notarbeiten auf einem 12 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn 59 zwischen Monheim und Langenfeld begonnen, nachdem an der gealterten Betonoberfläche massive Schäden festgestellt wurden. Autofahrer müssen sich auf reduzierte Geschwindigkeitsbegrenzungen und zeitweise Vollsperrungen einstellen, während die Baucrews die Sicherheitsrisiken beseitigen.

Der betroffene Abschnitt stammt aus den mittleren 1970er-Jahren und leidet unter zunehmendem Rissbefall und zerbrochenen Betonplatten. Um eine weitere Verschlechterung zu bremsen, wurde in beiden Fahrtrichtungen – zwischen Monheim und Düsseldorf-Süd sowie in Richtung Langenfeld – eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h eingeführt. Für die Erneuerung der besonders gefährdeten Abschnitte waren bereits kurzfristige Komplettsperrungen notwendig.

Das Projekt verzögerte sich, nachdem Inspektionen schwerwiegendere Schäden als erwartet aufdeckten, wodurch sich die Reparaturarbeiten um mehr als eine Woche verlängerten. Eine Fahrspur in Richtung Düsseldorf konnte am 4. November 2024 wieder freigegeben werden, doch die vollständige Sanierung steht weiterhin aus. Die Autobahn GmbH Rheinland überwacht den Zustand der Strecke und setzt vorläufige Lösungen um, bis die umfassenden Bauarbeiten beginnen können.

Eine komplette Generalsanierung ist für etwa 2026 geplant, hängt jedoch vom Abschluss der Ausbaumaßnahmen an Ausweichrouten – insbesondere der A3 – ab. Bis dahin werden vorläufige Maßnahmen fortgesetzt, um die Sicherheitsrisiken zu kontrollieren und einen Totalausfall der Strecke zu verhindern.

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Die A59 bleibt bis zum Beginn der vollständigen Rekonstruktion mit reduzierten Geschwindigkeiten und periodischen Sperrungen in Betrieb. Die Behörden betonen, dass die 80-km/h-Beschränkung und die laufenden Instandsetzungsarbeiten unerlässlich sind, um die Strecke offenhalten zu können. Der Zeitplan für eine dauerhafte Lösung bleibt eng mit dem Fortschritt der Ausbaumaßnahmen an alternativen Autobahnabschnitten verknüpft.

Quelle