14 April 2026, 08:05

68-Jährige aus Hagen verliert über 100.000 Euro an Anlagebetrüger

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

68-Jährige aus Hagen verliert über 100.000 Euro an Anlagebetrüger

68-Jährige aus Hagen verliert sechsstelligen Betrag bei Anlagebetrug

Eine 68-jährige Frau aus Hagen ist vergangene Woche Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei einen sechsstelligen Geldbetrag verloren. Der Betrug begann, nachdem sie auf eine Online-Anzeige reagiert hatte, die schnelle und hohe Renditen versprach. Die Polizei hat nun Ermittlungen aufgenommen.

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Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die Geschädigte eine Internetwerbung entdeckte, die hohe Gewinne bei minimalem Aufwand anprieb. Nach dem Kontakt mit den Werbetreibenden wurde sie überredet, einen niedrigen vierstelligen Betrag als Erstzahlung zu überweisen. In den folgenden Wochen forderten die Betrüger immer wieder weitere Zahlungen.

Der Frau wurde versprochen, sie werde einen sechsstelligen Gewinn erhalten – doch jedes Mal wurden neue Gebühren fällig, um die Auszahlung freizugeben. Sie sprach mit mehreren angeblichen Beratern, die unterschiedliche Akzente hatten, und erhielt im Laufe des Prozesses mehrere E-Mails. Als sie erkannte, dass es sich um einen Betrug handelte, hatte sie bereits über 100.000 Euro investiert.

Die Kriminalpolizei Hagen untersucht den Fall nun. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor ähnlichen Maschen, die unrealistisch hohe Renditen versprechen. Sie raten dazu, Anlageangebote vor Geldüberweisungen an unbekannte Personen über offizielle Kanäle zu prüfen.

Das Pressereferat der Hagener Polizei steht für Fragen oder Bedenken zu möglichen Betrugsfällen zur Verfügung. Die Beamten betonen, wie wichtig Vorsicht im Umgang mit unerbetenen Anlageangeboten ist. Wer Betrug vermutet, wird aufgefordert, dies umgehend zu melden.

Quelle