21 April 2026, 04:10

55-Jähriger verliert tausende Euro durch perfiden Anlagebetrug in Ibbenbüren

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

55-Jähriger verliert tausende Euro durch perfiden Anlagebetrug in Ibbenbüren

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat durch einen Anlagebetrug mehrere tausend Euro verloren. Der Betrug begann, nachdem er auf eine Werbeanzeige für hochrentable Geldanlagen in den sozialen Medien reagiert hatte. Die Polizei warnt nun andere vor ähnlichen Maschen und rät zu erhöhter Wachsamkeit.

Das Opfer war zunächst auf ein Online-Angebot gestoßen, das hohe Renditen versprach. Nach seiner Interessebekundung wurde er telefonisch kontaktiert und aufgefordert, einen niedrigen vierstelligen Betrag zu überweisen – angeblich zur Verifizierung seiner Identität. Er kam der Aufforderung nach und überwies das Geld in zwei separaten Raten.

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Kurz darauf drängten die Betrüger ihn, in Kryptowährungen zu investieren. Er überwies einen weiteren Betrag im unteren fünfstelligen Bereich, da er glaubte, sein Kontostand habe sich deutlich erhöht. Als er jedoch versuchte, die vermeintlichen Gewinne abzuziehen, wurde ihm mitgeteilt, er müsse zunächst eine mittlere vierstellige Gebühr begleichen.

Die Kriminellen forderten im Anschluss noch mehr Geld und behaupteten, dies sei notwendig, um seine Gelder freizugeben. Zu diesem Zeitpunkt wurde dem Mann klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, und er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden erinnern die Öffentlichkeit daran, unaufgeforderte Anlageangebote mit Skepsis zu behandeln. Sie raten dazu, jedes Geschäft kritisch zu hinterfragen, das ungewöhnlich hohe Renditen verspricht. Wer Betrug vermutet, sollte umgehend die Polizei kontaktieren.

Quelle