38.000 Unterschriften gegen neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Hannover und Bielefeld
Niklas Neumann38.000 Unterschriften gegen neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Hannover und Bielefeld
Bundweite Petition gegen Ausbau der deutschen Hochgeschwindigkeitsstrecken sammelt über 38.000 Unterschriften in nur sechs Wochen
Die unter dem Motto "Deutschlands Fahrplan überdenken" geführte Kampagne richtet sich gegen die Pläne für eine neue 300 km/h-Strecke zwischen Hannover und Bielefeld. Die Initiatoren fordern nun eine grundlegende Neubewertung der Bahnstrategie des Landes.
Gestartet wurde die Petition von der Bürgerinitiative Widuland, dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband und lokalen Frauengruppen aus Ostwestfalen. Gemeinsam sammelten sie 31.000 Unterschriften auf Papier und 6.600 online – ein deutliches Zeichen für den breiten Widerstand gegen die geplante Neubaustrecke.
Die neue Verbindung soll die Fahrzeit zwischen Hannover und Bielefeld von 48 auf 31 Minuten verkürzen. Zwölf mögliche Trassenkorridore wurden vorgeschlagen, die allesamt zusätzliche Gleise erfordern. Kritiker halten jedoch eine Modernisierung des bestehenden Netzes für klimafreundlicher und kostengünstiger.
Die Unterzeichner fordern einen Stopp aller neuen Hochgeschwindigkeitsprojekte sowie eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeiten von Zügen. Statt eines Ausbaus soll ihrer Meinung nach die bestehende Infrastruktur verbessert werden.
Die Kampagne zeigt den wachsenden Widerstand gegen die deutschen Bahnausbaupläne. Mit fast 40.000 Unterschriften wird die Petition nun offiziell zur Prüfung eingereicht. Das Ergebnis könnte künftige Entscheidungen zur Hochgeschwindigkeitsentwicklung in der Region maßgeblich beeinflussen.






